Euro kratzt an 1,30 US-Dollar – Entwarnung an den Devisenmärkten?

Märkte

Am Freitag kostete der Euro fast 1,30 US-Dollar. Eine Entwicklung, welche die Analysten ob der jüngsten Verwerfungen innerhalb Europas wohl überrascht haben dürfte. Gemäss Medienberichten gehen Währungsexperten nunmehr von einem weiteren Anstieg der Gemeinschaftswährung aus.

Da ist zum einen die relative Ruhe innerhalb des europäischen Währungsraumes. Da sind zum anderen die jüngsten Interventionen der EZB, die auch dem letzten Spekulanten klar gemacht haben dürften, dass gegen den Euro zumindest im Moment nichts geht. Da sind aber auch die schwachen Konjunkturdaten aus den USA und natürlich die Versicherung Chinas dem Euro auch künftig zu vertrauen.

Von Entwarnung kann dennoch keine Rede sein. Es sind nur grad keine Anleihen von EU-Ländern fällig. Sollten Wirtschaft und Solvenz innerhalb der EU sich nicht nachhaltig auf breiter Basis verbessern, dann könnte der jetzige Anstieg des Euro gegenüber dem US-Dollar nur vorübergehend sein.

Aktuell spiegelt das Verhältnis nicht die Stärke des Euro sondern die Schwäche des Dollar wider.

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