Betriebsrat: Panzerdeal soll Arbeitsplätze retten

Deutschland

Der Betriebsrat der Panzerschmiede Krauss-Maffei Wegmann hat sich vermutlich für den illegalen Verkauf von 200 Leopard-2-Kampfpanzern an Saudi-Arabien ausgesprochen. Der Rüstungsbranche gehe es schlecht.

Wie FDP-Politiker Martin Lindner während der heutigen Bundestagsdebatte zum umstrittenen Panzerdeal mit Saudi-Arabien durchblicken ließ, hätte sich der Betriebsrat des Herstellers Krauss-Maffei Wegmann für das Kriegswaffen-Geschäft mit den autoritären Ölscheichs ausgesprochen. Es ginge schließlich um Arbeitsplätze. Der Branche gehe es schlecht.

Aus CSU-Kreisen wurde ebenfalls bestätigt, daß auch die IG Metall den Verkauf der hochmodernen “Leopard 2 A7+” an das Terror-Regime unterstützt.

Gemäß den politischen Richtlinien für den Rüstungexport aus dem Jahr 2000 dürfen Kriegswaffen nicht vorrangig aus wirtschaftspolitischen Erwägungen vertrieben werden.

Saudi-Arabien war mit 1.000 Soldaten im März dieses Jahres in das Nachbarkönigreich Bahrain einmarschiert und hatte den dortigen demokratischen Aufstand blutig niedergeschlagen.

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