Bankenrettung: Jahrhundertsegen für Kredithaie und Privatiers

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Handelsblatt freut sich: „Bund verdient mit Bankenrettung 300 Millionen“ und vergisst die Staatsverschuldung von 1,7 Billionen Euro. Der Bund setzt für die Bankenrettung nicht sein eigenes sondern nur geliehenes Geld ein. Der „Verdienst“ (Zinsen und Gebühren) wird an die Gläubiger (Banken, reiche Privatpersonen) durchgereicht. Damit entpuppt sich der Banken-Rettungsschirm als Jahrhundertsegen für Kredithaie und Privatiers […]

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Sinkende Zinsen hätten Neuverschuldung schon 1995 stoppen können

Zinsentwicklung der 5-jährigen börsennotierten Bundeswertpapiere

Sinkende Zinsen sind für Kreditkunden ein Geschenk des Marktes. Die Zinsersparnis drängt sich förmlich für zusätzliche Tilgung auf. Konsquent bei Anschlussfinanzierungen genutzt, muss sie zur schnelleren Entschuldung eines Unternehmens führen. Anders bei Deutschland: Seit 1991 sind in Deutschland die Zinsen für zum Beispiel 5-jährige börsennotierte Bundeswertpapiere gesunken. Jedem Schuldner hätte seine Bank empfohlen, die stetig […]

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Schuldenbremse: Wirtschaftspolitik vor dem Aus?

Staatsverschuldung in Deutschland - Schuldenuhr am 29. Juli 2006

Droht dem Finanzministerium die Übernahme durch das Justizministerium? Bund und Länder sind sich einig, ab 2020 soll Deutschlands Neuverschuldung umfassend begrenzt sein. So dürfen die Länder überhaupt keine neuen Kredite mehr aufnehmen, wogegen sich der Bund eine Neuverschuldung in Höhe von 0,35 Prozent des Brutto-Inlandsproduktes (BIP) gönnt. Per BIP 2007 wären das immerhin jährlich neue […]

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