Marktwirtschaft für die Kleinen – Kommunismus für die Grossen

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Anders kann man es nicht mehr beschreiben. Wenn der Bäcker um die Ecke seine Brötchen nicht mehr verkauft, weil sie nicht schmecken, muss er sie entweder verbessern oder seinen Laden dicht machen. Da kommt kein Staat und rettet die Arbeitsplätze der Bäckerei, der Spedition, die das Mehl bringt, des Müllers, der es mahlte und des Bauern der das Getreide anbaute und erntete.

Für Grosskonzerne, wie Banken oder Autobauer, gilt Kommunismus. Gerät eines dieser Unternehmen in Schieflage, weil es am Markt vorbei produzierte, müssen auf einmal alle gerettet werden: Für Finalproduzenten, von diesen geplagte Zulieferer und die geschundenen Händler soll auf einmal der Staat einspringen, aber bitte schön nur bis zur schwarzen Null, denn danach ist wieder Wettbewerb angesagt. Nur dass wir uns richtig verstehen!

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